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28.04.2013 - 24.Spieltag, Landesliga Süd
SV Friedersdorf 1920
0:3
SG Rot-Weiß Thalheim
(0:0)
0:1 Vargov (7.)
0:2 Grosche (28.)
0:3 Jonietz (83.)
Schiedsrichter Zuschauer
SR Dirk Meißner (Zahna) 205
SA1 Uwe Steiner  
SA2 Franz Unger  

Trainer
  Lutz Jacobi - Trainer   René Block - Trainer
  Rene Ciesielski - Assistenztrainer   Lutz Weidner - Assistenztrainer
    5  

Aufstellung
22 Zehe 1 Gehmlich
5 Thiel 3 Liebelt
6 Saliger 4 Gilbricht
8 Anton 6 Tkalec
9 Mittelstädt 7 Grosche
10 Zern (C) 8 Müller
13 Braun 11 Wittek
14 Ungefroren 13 D. Luz. Teobaldo
15 Hübner 15 Jonietz
16 Reppert 16 Vargov
20 Matuszewski 17 Miertsch (C)

Auswechslungen
46.
Ungefroren 84.
Jonietz
 
Kretzschmar  
Osoria
46. Braun 88.
Wittek
  Hellwig  
Ackermann
80. Saliger      
  Rohde      

Karten
24.
Saliger 48.
Tkalec
28.
Reppert 71.
Müller
51.
Zern 74.
Vargov
87.
Mittelstädt 78.
Liebelt

Spielbericht/MZ

von Philip Thomisch

Ohne die etatmäßig besten Stürmer musste das zweite Derby zwischen dem SV Friedersdorf und der SG Rot-Weiß Thalheim am Sonntag über die Bühne gehen. Sowohl Ron Peters (Thalheim), als auch Christian Grunert (Friedersdorf) konnten ihre Teamkollegen wegen der eigenen Gelbsperre nur von der Seitenlinie anfeuern. Und das in einem Derby, das für beide Mannschaften die Aussicht auf drei Punkte bedeuten sollte - so hieß es im Vorfeld.


Führung durch Freistöße

Aus Friedersdorfer Sicht war diese Hoffnung jedoch erneut schnell verblasst. Im ersten Durchgang schienen sich die Freistoßschützen der SG Rot-Weiß selbst zu kopieren. Sowohl der Bulgare Atanas Vargov, als auch Steffen Grosche netzten jeweils direkte Schüsse von den Strafraumgrenzen ein. Schon in der 6. Spielminute war Thalheims Tim Jonietz unsanft von den Beinen geholt worden, und als Vargov sich den Ball auf linker Position zurechtlegte, war das Spiel sogleich nicht mehr torlos. Sein zentraler Schuss erwischte den SVF-Keeper Christian Zehe auf dem falschen Fuß und bedeutete die frühe Führung aus Sicht der Gäste (0:1). In der Folge mussten sich die Rot-Weißen kaum strecken. Friedersdorf schien die Verantwortung auf dem Platz oftmals weiterzuschieben - in Form des einen oder anderen Fehlpasses. "Wir wollten Friedersdorf keinen Raum lassen", beschrieb Thalheims Trainer René Block seine taktische Vorgabe. In der 28. Minute bot sich dann eine erneute Freistoßchance für Steffen Grosche. Thalheims Nummer sieben zirkelte - diesmal von rechts - das Leder gefühlvoll in den kurzen Winkel. "Sensationell verwandelt", lobte sein Trainer an der Seitenlinie. "Präzision vor Schärfe", witzelte der Schütze selbst einige Minuten später beim Gang in die Halbzeitpause. Auch in dieser Szene kam Friedersdorfs Schlussmann Christian Zehe den berühmten Schritt zu spät. Quasi mit dem Halbzeitpfiff konnte sich der 24-Jährige dann doch noch beweisen, als er die Direktabnahme von David Miertsch hielt und seine Mannen so vor der 0:3-Vorentscheidung bewahrte. Erstmals "Theater" im Thalheimer Sechzehner machte der Brasilianer Wellingon (34.), dessen hohes Bein Martin Ungefroren in einer undurchsichtigen Strafraumszene traf. Die Pfeife des Referees blieb jedoch stumm. Im zweiten Durchgang war zu spüren, dass die Hausherren mehr vom Spiel haben wollten. Die Jacobi-Elf war bemüht um mehr Ballbesitz, während Thalheim die Zügel lockerte.


Späte Friedersdorfer Großchancen

Richtig gefährlich wurde es jedoch erst in der 78. Spielminute, als SVF-Kapitän Robin Zern einen Freistoß - diesmal auf der Gegenseite - in Richtung André Gehmlich donnerte. Alle sahen den Ball schon in den Maschen zappeln. Die Friedersdorfer hatten den Torschrei auf den Lippen. Doch Thalheims Nummer eins lenkte den Ball unter den verdutzten Blicken aller Akteure mit letzter Energie zur Ecke. "Da kann so ein Spiel schnell mal kippen", gestand René Block die Qualität dieses Schusses ein. Die Antwort der SG Rot-Weiß war umso trockener, als Tim Jonietz kurz darauf einen Ball von der Grundlinie ins lange Eck schoss (0:3, 83.). Einige Sekunden später vergaben Steven Wittek und Marcel Osoria sogar noch die Möglichkeit zum 4:0-Kantersieg, als sie einen Konter in Co-Produktion vertändelten. Doch auch Friedersdorf war noch nicht tot: Erneut in Keeper Gehmlich fand Robin Zern kurz vor Schluss seinen Meister, als dieser den auf ihn durchgesteckten Ball entschärfte (88.). "Drei Punkte, drei Tore - was will man mehr?", maß Thalheims Übungsleiter der späten Chance jedoch kaum mehr Wichtigkeit bei. Seine Schützlinge hatten ihren Job bereits erfüllt.




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